Die Jury

 

In diesem Bereich finden Sie die Jury des Deutschen Diversity Preises.

Dr. Kristina Schröder

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend a.D.

Dr. Kristina Schröder

Unternehmen wollen und müssen die Heterogenitätsvorteile nutzen, die durch gemischte Teams entstehen, wenn sie im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen wollen. Sie können dadurch nur gewinnen: Vielfalt im Personalentwicklungskonzept und Diversity Management binden Fachkräfte, beeinflussen das Betriebsklima positiv und tragen zu einer Verbesserung des Images bei – in der Öffentlichkeit und im Kampf um die besten Nachwuchskräfte.

Dr. Kristina Schröder, geboren 1977, ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Zwischen November 2009 und Dezember 2013 war sie Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie hat in Mainz Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie studiert und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz promoviert. Kristina Schröder ist verheiratet mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern Ole Schröder und hat eine Tochter.

Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten

Professorin für „Gender und Diversity“ an der RWTH Aachen

 

Carmen Leicht-Scholten

Exzellente Wissenschaft ist unabhängig von Geschlecht und anderen Diversitätsdimensionen. Vielfalt fördert die Qualität von Forschung. Der Wissenschaftsstandort Deutschland braucht zur Lösung der globalen Herausforderungen die besten Köpfe, und diese finden sich in der ganzen Vielfalt unserer Gesellschaft

Carmen Leicht-Scholten ist Professorin für „Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften“ und Studiendekanin an der Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen. Sie ist in zahlreichen nationalen und internationalen Beratungsgremien tätig, wie z.B. im Strategierat Diversity des österreichischen Wissenschaftsministeriums. Nach dem Studium der Politischen Wissenschaften, Soziologie und Romanistik in Heidelberg, Aachen und Sevilla promovierte sie an der Universität Hamburg zu Verfassungsrecht und Gleichberechtigung. Carmen Leicht-Scholten war Gastprofessorin im Fachgebiet „Gender und Diversity Management in den Ingenieurwissenschaften“, an der TU Berlin und leitete die Stabsstelle „Integration Team, Human Resources, Gender and Diversity Management“ an der RWTH Aachen.

Frank Mattern

Deutschlandchef von McKinsey & Company

„Wenn die besten Talente ohne Ansehen ihres persönlichen Hintergrundes zusammenarbeiten, kommen sie zu besseren Entscheidungen, kreativeren Lösungen und produktiveren Ansätzen. Diversity zu fördern ist keine nette Geste, sondern steht im wohlverstandenen Eigeninteresse aller Unternehmen.“

Frank Mattern leitet seit Januar 2007 das deutsche Büro von McKinsey & Company. Er studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster sowie an der London School of Economics Betriebswirtschaft und absolvierte an der Wharton School (University of Pennsylvania) seinen MBA. Seine Karriere als Berater bei McKinsey begann er 1990, fünf Jahre später wurde er zum Partner gewählt, vier Jahre danach zum Director. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Finanzbranche. Der gebürtige Krefelder ist zudem Mitglied im 31-köpfigen Shareholders‘ Council, dem obersten Entscheidungsgremium von McKinsey weltweit sowie Autor mehrerer Bücher zu Wirtschafts- und Finanzthemen.

Prof. Dr. Rita Süssmuth

Bundestagspräsidentin a.D.

Globalisierung, Migration, demografischer Wandel, veränderte Wertesysteme und soziale Bewegungen führen zu immer unterschiedlicheren Lebensmodellen und Lebenslagen. Um die Potenziale nutzen und negative Folgen minimieren zu können, müssen Unternehmen den Berufsalltag ihrer Mitarbeiter diesen neuen Realitäten anpassen.

Rita Süssmuth wurde 1985 zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit (ab 1986 zusätzlich für Frauen) ernannt und war damit die erste Frauenministerin auf Bundesebene. Zwischen 1988 und 1998 war sie zudem Präsidentin des Deutschen Bundestages. Neben dem Vorsitz über die Frauen Union war sie zudem Mitglied des CDU Präsidiums und saß sie der Unabhängigen Kommission Zuwanderung vor. Nach Beendigung ihrer Zeit als aktive Politikerin übernahm sie zahlreiche weitere Aufgaben. So saß sie dem Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration vor, gehörte sie der UN-Weltkommission für Internationale Migration an und war bis 2009 Präsidentin der privaten SRH-Hochschule für Wirtschaft in Berlin. Seit 2010 ist sie Präsidentin des deutschen Hochschulkonsortiums der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul.

Roland Tichy

Chefredakteur der WirtschaftsWoche

„Diversität ist ein Wettbewerbsfaktor für deutsche Unternehmen. Dabei geht es in erster Linie um Leistungsfähigkeit der Gesamtorganisation.“

Roland Tichy studierte in München und New Orleans Volkswirtschaft, Politik und Kommunikationswissenschaften. Nach zwei Jahren im Planungsstab des Bundeskanzleramts wechselte er als Bonner Korrespondent zur „WirtschaftsWoche“. Nach der Wiedervereinigung war er als Stellvertreter des Rundfunkbeauftragten für den Aufbau der elektronischen Medienlandschaft in den Neuen Bundesländern mitverantwortlich. Er arbeitete für namhafte deutsche Wirtschaftsmagazine und als Medienberater für große Unternehmen. Für das „Handelsblatt“ leitete er das Berliner Büro. Seit 2007 ist er Chefredakteur der „WirtschaftsWoche“. Für seine Kolumne „Tichys Totale“ wurde er 2008 mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet.

Aletta Gräfin von Hardenberg

Geschäftsführerin „Charta der Vielfalt“

„Diversity ist mehr als Quotendiskussionen und Förderung von Minderheitengruppen. Ganzheitlich gedacht ist es eine Chance für alle Organisationen. Jeder Kunde und jede Kundin braucht ein passendes Gegenüber, so dass es eine pluralistische Unternehmenskultur zur wirtschaftlichen Notwendigkeit  wird.“

Aletta Gräfin von Hardenberg ist seit März 2011 Geschäftsführerin des Vereins Charta der Vielfalt in Berlin. Die „Charta der Vielfalt” ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Von 2000 bis 2011 war Aletta Gräfin von Hardenberg als Director verantwortlich für das Diversity Management der Deutschen Bank in Deutschland, in dem globalen Diversity Team der Bank hat maßgeblich die Diversity Strategie der Bank geprägt. Seit 1982 war sie in diversen Inlandsfilialen der Deutschen Bank im internationalen Geschäft tätig. 1987 schloss sich ein vierjähriger Auslandsaufenthalt bei der Deutschen Bank in New York an, nach ihrer Rückkehr wechselte sie in den Bereich der Firmenkundenbetreuung in Hamburg.