Prof. Dr. Rita Süssmuth

Bundestagspräsidentin a.D.

Globalisierung, Migration, demografischer Wandel, veränderte Wertesysteme und soziale Bewegungen führen zu immer unterschiedlicheren Lebensmodellen und Lebenslagen. Um die Potenziale nutzen und negative Folgen minimieren zu können, müssen Unternehmen den Berufsalltag ihrer Mitarbeiter diesen neuen Realitäten anpassen.

Rita Süssmuth wurde 1985 zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit (ab 1986 zusätzlich für Frauen) ernannt und war damit die erste Frauenministerin auf Bundesebene. Zwischen 1988 und 1998 war sie zudem Präsidentin des Deutschen Bundestages. Neben dem Vorsitz über die Frauen Union war sie zudem Mitglied des CDU Präsidiums und saß sie der Unabhängigen Kommission Zuwanderung vor. Nach Beendigung ihrer Zeit als aktive Politikerin übernahm sie zahlreiche weitere Aufgaben. So saß sie dem Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration vor, gehörte sie der UN-Weltkommission für Internationale Migration an und war bis 2009 Präsidentin der privaten SRH-Hochschule für Wirtschaft in Berlin. Seit 2010 ist sie Präsidentin des deutschen Hochschulkonsortiums der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul.